Kunsthalle Jena
Halb unter der Erde soll die neue Ausstellungshalle für Jena (Thüringen) liegen. Das dabei ein alter Öltanker verbaut werden soll, auf dessen Dach sich ein öffentlicher Platz und sogar ein Parkplatz befinden, ist fast Nebensache, bedenkt man, daß diese Außenhülle nachdem sie fast die gesamte Welt gesehen hat jetzt und hier auf Grund gelaufen scheint!
Eine Kaskadentreppe führt wie ein Schlund in den Boden und verbindet die Etagen miteinander. In der oberen zweigeschossigen Ausstellungshalle ist die Gebäudeoberfläche ablesbar, sie bietet Platz für großformatige Exponate zudem dienen Lamellen an der Vorderseite zur Regulierung der natürlichen Belichtung und für einen Einblick von außen. Die untere Halle bietet dank ihrer abschließbaren Schotten sowie der Enfilade die Möglichkeit unterschiedlichste Ausstellungen aufzunehmen.
Zwei Faktoren standen dem Entwurfsprozess Vorbild: klar strukturierte Räume sowie ein schottenartiger Charakter, fast wie im Inneren eines riesigen Walfisches.





Schottensystem Erfurt
Ateliers Souterrain
Zwischen der Altstadt und den sozialistischen Plattenbauten Erfurts hängen die neuen Künstlerateliers. Eingespannt zwischen Betonschotten bieten sie Platz für die Entwicklung der Kunstszene der Stadt. In den Schotten ist ein komplexes Treppensystem eingelassen, dass Raum für Begegnung bietet. Der Boden der Grube ähnelt einer Mondlandschaft - ungewöhnliches Gelände für kreatives Arbeiten.

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Svartlamoen Selbstbauprojekt
Junges Wohnen am U-Boot-Bunker
Für das Gleisbett am Fuße der Dora I steht die zukünftige Nutzung noch offen. Unser Vorschlag sieht eine Siedlung im Eigenbauverfahren für ein bis zwei Personen je Häuschen vor. Die Straßenfront wird vom Eigentümer selbst gestaltet, bis hin zur selbst angefertigten Treppe erhalten die Gassen so ein ständig wechselndes Gesicht. Jedes Haus verfügt außerdem über ein kleines Stück Garten, das die Gemeinschaft somit zu einer kleinen Perle in Nähe zum Stadtzentrum wachsen lassen kann.
Für das in näherer Zukunft ungenutzte Gelände des Gleisbettes direkt an der Dora I, einem der deutschen U-Boot-Bunker am Stadtrand Trondheims (Norwegen), waren zuletzt in einem europäischen Wettbewerbsverfahren (Europan) Vorschläge zur Nutzung gesucht. Das Gebiet Svarlamoen gilt als eines der alternativen Viertel Norwegens ähnlich dem Christiania in Kopenhagen.
Die Siedlungsstruktur verweißt in ihren Grundzügen auf die ‚Siedlung Halen‘ von Atelier 5 bei Bern. Darüber hinaus greift sie in den städtebaulichen Kontext indem sie bestehende Wegfluchten aufnimmt und diese vor dem massiven Betonbunker auflöst. Jede Vorderseite hat ein zweigeschossiges, städtisches Gesicht mit wechselnder Straßenbreite. Die Rückseite erhält mit ihrem nach vorn gezogenen Dach ein laubenartiges, privates Gesicht mit angrenzendem Garten.
Um ein Eigenbauverfahren zu ermöglichen wurden Grundlagen zur Konstruktion von Walter Segal und Herman Kraags berücksichtigt. Für die Gewährleistung von Simplizität und Realisierbarkeit wurde das Projekt zu großen Teilen praktisch, im Holzbauprozess M 1:20 entwickelt.
Die Einheiten sind aufgeständert und werden teilweise auf die bestehenden Gleise montiert. Die Dachkonstruktion besteht im Außenraum aus einer äußerst pflegeleichten und preiswerten Sandschüttung mit Begrünung. Um den Innenraum möglichst effektiv zu nutzen, ist eine Regalwand integriert. Die Fensterbänke bieten Platz zu Sitzen und der obere Bereich Platz zum Schlafen. Die obere Loggia kann auf Belieben zu seinen Nachbarn geöffnet werden und bietet gleichzeitig optimale Belichtung.


Sommerfrische Leseblume
Lesewabe auf Abwegen
Drei unikate Lesepavillons präsentieren sich diesen Sommer von ihren sechs besten Seiten. Je nach gedreht und gewendeter Position verändern die Kapseln dabei ihren Innenraum. Außen hart, innen gepolstert und transportabel zerlegbar.
Universitätscampus Würzburg
Besondere Beachtung ist dem Städtebau gewidmet, der auf die umliegende Bebauung mit kontemporärer Formsprache reagiert. Enge Gassen werden verdichtet, Plätze umrandet - der Bewegungsfluss der Menschen wird zur Formsprache. (siehe Diagramm)
Der Campus selbst besitzt zwei Eingänge die ihn erst zum Main hin öffnen, den Fluss aufnehmen und ihn dann verdichtet durch den Hof in die Stadt strömen lassen. Im Focus des Entwurfes stehen frische Oberflächen und avangarde Raumformen - ein Anstoß für die städtebauliche Entwicklung in Würzburg.
Der Campus selbst besitzt zwei Eingänge die ihn erst zum Main hin öffnen, den Fluss aufnehmen und ihn dann verdichtet durch den Hof in die Stadt strömen lassen. Im Focus des Entwurfes stehen frische Oberflächen und avangarde Raumformen - ein Anstoß für die städtebauliche Entwicklung in Würzburg.
Die äußere Hülle besitzt zwei Fensterkategorien. Große Fensteröffnungen, die auch bei Tageslicht von außen sichtbar sind sowie kleinere, verblendete Öffnungen, die erst bei Dunkelheit von innen leuchten und somit das Gesicht der Körper mit Beginn der Dämmerung verändert erstrahlen lassen.
Thomas Baschin. Powered by Blogger.
















































